Aktuelle Konzerte

 

Sa, 20.08.2022
20:00 Uhr

 

Soest
St. Maria zur Höhe (Hohnekirche)


J. Lanner: Die Romantiker 
J.Haydn: Cellokonzert C-Dur                                                                                                                               P. Tschaikowsky: Andante cantabile für Violoncello und Streichorchester                                                 W.A. Mozart: Divertimento F-Dur KV 247 "Erste Lodronische Nachtmusik"


Thomas Demenga, Violoncello 
Frieder Obstfeld, Leitung

W.A. Mozart komponierte sein Divertimento F-Dur KV 247 im Jahr 1776 als
Zwanzigjähriger. Der Mozart-Biograf Alfred Einstein hat einmal
geschrieben, diese Musik gehöre "zum Reinsten, Heitersten,
Beglückendsten, Vollkommensten, was je musikalische Formen angenommen
hat", und es würde Menschen geben, "die einen ganzen Akt "Tannhäuser"
oder "Lohengrin" oder eine ganze romantische Sinfonie für dieses
verlorene Paradies der Musik hergeben". 
Dennoch hört man das bezaubernde Stück nur selten im Konzert. Das liegt zunächst an den
virtuosen Anforderungen, aber auch die erforderliche Intimität im
Tonfall ist nicht ganz leicht herauszubringen. So kam es, dass die
Lodronische Nachtmusik ihr Dasein im Verborgenen fristet, völlig
unverdient wie Frieder Obstfeld und seine Musiker meinen.


Als international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge gehört Thomas
Demenga zu den herausragenden Cellisten und Musikerpersönlichkeiten
unserer Zeit. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er an vielen
wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt und tritt in zahlreichen
Konzerten mit Musikerkollegen wie Heinz Holliger, Gidon Kremer und
Thomas Zehetmair auf. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mstislav
Rostropovich, Dennis Russell Davis, Wolfgang Sawallisch und Sándor Végh
zusammen und trat mit Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra,
L’Orchestre de la Suisse Romande, ORF-Symphonieorchester Wien,
Tonhalle-Orchester Zürich und dem Zürcher Kammerorchester auf. Eine
umfangreiche Reihe von CD-Einspielungen, erschienen bei ECM New Series
dokumentiert Thomas Demengas künstlerische Arbeit auf eindrucksvolle
Weise.

Tickets 30 € / 15 €  | VVK: Hellwegticket.de über das Kontaktformular und telefonisch unter 0157 337 53 219

Mit freundlicher Unterstützung der DM-Werner Stiftung und Software AG-Stiftung 




 

So, 21.08.2022
18:00 Uhr

 

Berlin
Jagdschloss Grunewald

J. Lanner: Die Romantiker 
J.Haydn: Cellokonzert C-Dur
P. Tschaikowsky: Andante cantabile für Violoncello und Streichorchester
W.A. Mozart: Divertimento F-Dur KV 247 "Erste Lodronische Nachtmusik" 

Thomas Demenga, Violoncello 
Frieder Obstfeld, Leitung


W.A. Mozart komponierte sein Divertimento F-Dur KV 247 im Jahr 1776 als Zwanzigjähriger. Der Mozart-Biograf Alfred Einstein hat einmal geschrieben, diese Musik gehöre "zum Reinsten, Heitersten, Beglückendsten, Vollkommensten, was je musikalische Formen angenommen hat", und es würde Menschen geben, "die einen ganzen Akt "Tannhäuser" oder "Lohengrin" oder eine ganze romantische Sinfonie für dieses verlorene Paradies der Musik hergeben". 
Dennoch hört man das bezaubernde Stück nur selten im Konzert. Das liegt zunächst an den virtuosen Anforderungen, aber auch die erforderliche Intimität im Tonfall ist nicht ganz leicht herauszubringen. So kam es, dass die Lodronische Nachtmusik ihr Dasein im Verborgenen fristet, völlig unverdient wie Frieder Obstfeld und seine Musiker meinen.

Als international renommierter Solist, Komponist und Pädagoge gehört Thomas Demenga zu den herausragenden Cellisten und Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er an vielen wichtigen Festivals und Musikzentren der Welt und tritt in zahlreichen Konzerten mit MusikerkollegInnen wie Heinz Holliger, Gidon Kremer und Thomas Zehetmair auf. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mstislav Rostropovich, Dennis Russell Davis, Wolfgang Sawallisch und Sándor Végh zusammen und trat mit Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra, L’Orchestre de la Suisse Romande, ORF-Symphonieorchester Wien, Tonhalle-Orchester Zürich und dem Zürcher Kammerorchester auf. Eine umfangreiche Reihe von CD-Einspielungen, erschienen bei ECM New Series dokumentiert Thomas Demengas künstlerische Arbeit auf eindrucksvolle Weise. 


VVK: reservix.de, an allen bekannten VVK-Stellen, unter schloss-grunewald@spsg.de und im Café des Jagdschloss 


Mit freundlicher Unterstützung durch: DM- Werner Stiftung und Software-AG Stiftung



 

Sa, 06.08.2022
18:00 Uhr

 

Berlin
Jagdschloss Grunewald

E. Grieg: Herzwunden
F. Mendelssohn: Violinkonzert d-moll
E.Grieg: Letzter Frühling
E.Elgar Serenade op.20
F.Mendelssohn: Streichersinfonie Nr. 10 h-moll 


Mayu Nihei, Violine 
Frieder Obstfeld, Leitung 

Felix Mendelssohn komponierte sein Violinkonzert d-moll und die Streichersinfonie h-moll im Alter von 13 bzw. 14 Jahren. Die Eleganz und der geniale Schwung teilen sich dem Zuhörer unmittelbar mit. Hinzu tritt eine Poesie, die ein neues Zeitalter ankündigt. Mendelssohn, der mit 11 Jahren Goethe kennengelernt hatte, verwandelt bereits hier die kulturellen Eindrücke seiner Jugend und das Erleben der Natur zu einer persönlichen Tonsprache, der wir uns im Jagdschloß Grunewald staunend öffnen können. 

Offenbart sich im Werk Mendelssohns der Optimismus des jugendlichen Genius, so wenden sich die beiden Elegien Edvard Griegs anderen Seiten des Lebens zu. Die kurzen Stücke gehen auf Liedkompositionen Griegs zurück, die der Meister in genialer Weise für Streichorchester bearbeitete. „Herzwunden“ beschreibt das Wiedererstarken des verwundeten Herzens. Im „Letzten Frühling“ wird das Abschiednehmen des Todgeweihten von Natur und Welt auf ergreifende Weise hörbar. Auch in der Streicherserenade von Edward Elgar sind melancholische Empfindungen vorherrschend. Erinnerung und Sehnsucht finden ihren Höhepunkt in der unendlichen Melodie der Elegie, eine der schönsten Eingebungen des Briten.

Mayu Nihei wurde 1991 in Japan geboren und begann im Alter von 5 Jahren Violine zu spielen. Ihre musikalische Ausbildung erhielt sie an der Musikhochschule Tokyo, an der Universität der Künste Tokyo und an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Stipendiatin der Ezoe Memorial Foundation, Rohm Music Foundation und Meiji Yasuda Cultural Foundation. 
Mayu Nihei gewann schon als Grundschülerin Preise bei wichtigen Wettbewerben in Japan. Zudem erhielt sie den 1. Preis bei der 3.Yokohama Music Competition und bei der 8. Tokyo Music Competition. 
In ihrer Heimat trat sie als Solistin mit führenden Orchestern des Landes auf, so mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra, Tokyo Philharmonie Orchestra und The Japan Philharmonic Orchestra.

VVK: reservix.de, an allen bekannten VVK-Stellen, unter schloss-grunewald@spsg.de und im Café des Jagdschloss


Mit freundlicher Unterstützung durch DM-Werner Stiftung, Software AG Stiftung, Berthold-Leibinger Stiftung


 

Sa, 23.07.2022
18:00 Uhr

 

Berlin
Jagdschloss Grunewald

J. Haydn: Notturno G-Dur Hob.II:27 
F. Schubert: Oktett F-Dur 

Kammerensemble der Kammerphilharmonie Amadé 
Frieder Obstfeld, Leitung 

Haydn komponierte das Notturno in G-Dur im Jahr 1792, wenige Monate nach Mozarts Tod. Es ist Unterhaltungsmusik auf allerhöchstem Niveau, die sehr oft an die Märchenwelt von Mozarts Zauberflöte erinnert.
Die Welt des Divertimento prägt zunächst auch Schuberts Oktett. Doch weist das großartige Stück in seinen Dimensionen weit darüber hinaus. Schubert, der sich immer an Beethoven maß und meinte, ihn nie erreichen zu können, greift mit diesem Werk 1824, Jahre nach Vollendung seiner frühen Sinfonien, erstmals wieder nach der großen Form, als deren Meister er sich ein Jahr später mit der großen Sinfonie in C-Dur erweisen soll. Vieles an dem Wunder des Oktetts wirkt wie eine spontane Eingebung und die Nähe zur Volksmusik ist überall spürbar. 

+++ Bei Regen findet das Konzert im Saal des Jagdschloss-Magazin statt +++

Tickets: www.reservix.de, an allen bekannten VVK-Stellen, schloss-grunewald@spsg.de und im Café des Jagdschloss



 

22.07-19.08.2022

 

Berlin, NRW

Die dritte Auflage ihres Projekts "Musik zu den Menschen" führt die Kammerphilharmonie Amadé und ihren Leiter, Frieder Obstfeld, in diesem Jahr durch Seniorenheime, Krankenhäuser, Gefängnisse und Geflüchtetenunterkünfte in Berlin und Nordrhein-Westfalen. 

In Kooperation mit der Bürgerstiftung Berlin. 

Mit freundlicher Unterstützung durch die DM-Werner Stiftung und Software-AG Stiftung.