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”Musizieren als Drahtseilakt” Artikel in “Das Orchester” vom Oktober 2012
“Die Kammerphilharmonie Amadé unter Frieder Obstfeld ist kein ‘normales’ Ensemble”, schreibt die renommierte Fachzeitschrift “Das Orchester” in ihrem Artikel in der aktuellen Ausgabe vom Oktober 2012 über das Ensemble und seinen Gründer und Leiter. Autor Jörg Loskill berichtet hier ausführlich über künstlerische Zielsetzungen, programmtische Ausrichtungen und “klangliche Abenteuer”, über die Schwierigkeiten, als freies Ensembe auf dem Musikmarkt zu überleben und über die “Suche nach einer Heimat – mit visionären Entwicklungschancen”... (Das Orchester, Ausgabe 10/2012)
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...mit Martin Stadtfeld bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern:
“Ehrwürdig musiziert: Mozart auf dem Sockel - Frieder Obstfeld, der Gründer und Leiter der Kammerphilharmonie, sucht im Spagat zwischen historischer Aufführungspraxis und stromlinien-förmigem Zuschnitt einen bewahrenden Kompromiss. Den führte er an der bekannten und beliebten Haffner-Serenade D-Dur KV 250 vor. Bestellt als bürgerliche Repräsentationsmusik für einen wohlhabenden Bürgermeister, komponiert als persönliche Kundgabe des innovativen 20-jährigen Genies, das den wackeren Salzburgern die Kraft und Fülle der neuen Originalität hinlegte, wird sie hier gespielt in der Mitte dazwischen: mit einer gepflegten kammermusikalischen Kultur, mit klanglicher Transparenz, mit ehrfürchtigen Tempi, bis in die zart empfundenen Violinsoli von Phoebe Rosochacki hinein...” (Ostsee Zeitung)
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...mit Vesselina Kasarova in Leverkusen:
“Vollendetes Ebenmaß und kühles Gemüt: Vesselina Kasarova ist seit Jahren ein wahrer Star der Klassikszene. Ausstrahlung und Stimmschönheit, Gesangskunst und Musikverstand haben eine Persönlichkeit geformt und ins Rampenlicht geschickt, für deren Existenz es sich wieder an höhere Mächte zu glauben lohnt... Die Kammerphilharmonie Amadé war ein gleichwertiger Partner und nahm auch in rein orchestralen Stücken sehr für sich ein... Ein begeistertes Publikum schien auch nach zweidreiviertel Stunden nur wenig geneigt, das Feld zu räumen..." (Kölner Stadtanzeiger)
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“Pures Vergnügen: Vesselina Kasarova beeindruckte nicht nur, sie faszinierte. Und mit ihr die Kammerphilharmonie Amadé... Dirigent Frieder Obstfeld zog den weichen und wie Honig fließenden Klang geradezu aus den Spielern heraus... Das war ein ganz besonderer Abend..." (Rheinische Post)
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“Vor allem der eröffnende Respighi wurde so wunderbar musiziert wie das (zumindest in Nordrhein-Westfalen) sicher kein zweites Ensemble zu Wege bringt: Transparenz, Fülle des Tons, Zusammenspiel, Klangbalance - alles da. Überirdisch schön. Gemessen an seinen Leistungen erscheint dieses NRW-Ausnahme-Orchester freilich immer noch viel zu wenig gewürdigt. Mit Frieder Obstfeld hat die Kammerphilharmonie Amade einen Musiker-Dirigenten an der Spitze, dessen Kunstwille ebenso unbedingt ist wie sein choreografisches, alle Regeln in den Wind schlagendes Dirigat einzigartig..." (Neue Musikzeitung)
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...mit Vesselina Kasarova im Bagno Steinfurt:
"Kasarova und Amadé brillieren im Bagno: Unverkennbar standen zwei echte Stars auf der Bühne: die bulgarische Mezzosopranistin und Frieder Obstfeld mit seiner Kammerphilharmonie Amadé... Obstfeld beschwört die Musik wie ein Magier, der nur mit einem kleinen Wink Wunderdinge aus dem Zylinder zaubert..." (Westfälische Nachrichten)
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"Sensationelles Konzert: Das Orchester überzeugte durch wunderbare Intonation in den vielen sphärischen Einsätzen dieses Abends und nicht zuletzt durch die makellose Leistung der Hörner, die in der Alcina-Arie wahrhaft Goldtaler auf die Kasarova regnen ließen..." (Ruhr Nachrichten)
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...mit Ewa Kupiec bei den Klosterkonzerten Maulbronn:
“Mit lodernder Klangfülle: Schon bei der Aufführung der Werke von Liszt und Haydn fiel Frieder Obstfelds gestenreiches, temperamentvolles Dirigat auf, mit dem er seine Musikerinnen und Musiker zu heißblütigem Spiel mitriss. Diese von ihm ausgehende Kraft ließ die ... Serenade von Antonin Dvorak zu einem in solch glutvoller Ausführung kaum mal zu hörenden Erlebnis... (Mühlacker Tagblatt)
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“Solistin und Ensemble präsentierten sich im Laienrefektorium des Klosters als ideale Partner, um Franz Liszts „Malediction" für Klavier und Streichorchester zu interpretieren... Zum Abschluss musizierte das Amadé-Ensemble Antonin Dvoräks populäre Streicher-Serenade, die man in dieser temperamentvollen Frische mit solcher Dynamik und solchem Farbenreichtum nicht immer geboten bekommt...” (Pforzheimer Zeitung)
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...mit Martin Stadtfeld bei den Corveyer Musikwochen:
“Berauschender Klangzauber: Sinn für nuancierte Klanglichkeit und die Fülle der musikalischen Einfälle bewiesen das kleine, kultivierte Orchester, der mit Hingabe abtönende und anfeuernde Dirigent und der sein Publikum durch vorbehaltlose Intensität fesselnde Solist... Obstfeld verstand es, weite Bögen zu spannen und Akzente zu setzen. Als er, mit dem Fuß aufstampfend, temperamentvoll einer vehementen Steigerung Nachdruck verlieh, kannte auch die Begeisterung der Zuhörer keine Grenzen...” (Corveyer Zeitung)
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“Fulminantes Konzert: Es zelebrierte die Kammerphilharmonie Amadé eine geheimnisvoll verhaltene Musik, äußerst differenziert und sensibel dargeboten. Intrikate Rhythmen und Temposchichtungen, mikrotonale Klangflächen, gehauchte zitternde Klänge wie unter Eis. Gleichsam ein delikates musikalisches Naschwerk - schlank und federleicht, Intensität auch durch Präzision...” (Westfalenblatt Corvey)
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